Was will ich werden? Welchen Beruf soll ich ergreifen? Ist ein Studium oder eine Ausbildung der richtige Weg für mich? – Diese Fragen stellt sich irgendwann jeder Schüler. Und deshalb unterstützen die weiterführenden Schulen die Jugendlichen bei der Berufswahl mit verschiedenen Angeboten.

In der vergangenen Woche fanden an der WRS die jährlich wiederkehrenden Studien- und Berufs-Infotage statt. Das Angebot wurde diesmal um ein BEST Seminar, dahinter verbirgt sich ein zweitägiger Kurs zur Bestimmung beruflicher Kompetenzen, erweitert. Außerdem neu hinzugekommen ist eine Hausmesse mit Unternehmen aus der Region, die am Freitag, zum Abschluss der Info-Woche, im Foyer der WRS stattfand.

Im Rahmen der Infowoche stellten sich Unternehmen, wie zum Beispiel die Barmer, oder Hochschulen, hier sei stellvertretend die DHBW Karlsruhe genannt, und staatliche Einrichtungen, wie das Jobcenter oder das Finanzamt, bei den Schüler*innen im Unterricht vor. Auszubildende, die unsere berufliche kaufmännische Schule besuchen, gingen als Ausbildungsbotschafter in die Klassen und informierten auf sehr persönliche Art über das jeweilige Berufsbild, stellten auch das ausbildende Unternehmen vor und beantworteten die Fragen von interessierten Schüler*innen.

Den erfolgreichen Abschluss der Studien- und Berufs-Infotage bildete die Hausmesse am Freitag, an der zehn Unternehmen aus Karlsruhe und Ettlingen teilnahmen. Die Schüler*innen konnten sich über die angebotenen Ausbildungsberufe und die jeweiligen Anforderungen, die an Bewerber*innen gestellt werden, im direkten Kontakt mit den Verantwortlichen informieren.

Da alle Klassen schon im Vorfeld angehalten waren, ihre Bewerbungsunterlagen zu erstellen und zur Hausmesse mitzubringen, konnten sie bei Interesse ihre Bewerbungsunterlagen gleich persönlich und vor Ort abgeben. Einige Schüler*innen berichteten anschließend, dass sie sogar schon eine Einladung für ein Vorstellungsgespräch erhalten hätten. Besser kann eine Berufs- und Ausbildungsmesse nicht laufen! Auf Grund der positiven Rückmeldungen, auch von den beteiligten Unternehmen, wird es nächstes Jahr sicher eine Wiederholung geben.

Foto: Stewart