Demokratie – das bedeutet Herrschaft des Volkes. Doch damit diese Regierungsform überhaupt möglich ist, ist es besonders wichtig, dass alle Beteiligten ein entsprechendes Verständnis davon haben, wie sie funktioniert. Dieses Verständnis liegt als Demokratiebildung auch in der Verantwortung der Schulen, wo es gilt Schüler:innen diese Werte zu vermitteln und nahezubringen, oftmals auch auf kreativem Wege.
Um die Schulen zu würdigen, die dies besonders gut in den Schulalltag integrieren und umsetzen, wurde am 17. Juli 2026 im Stuttgarter Rathaus sieben Schulen der Schulpreis „Demokratie und Werte (er)leben!“ verliehen – darunter auch der Wilhelm-Röpke-Schule als einziger beruflicher Schule in ganz Baden-Württemberg.
Zunächst betonte Staatssekretär Andreas Deuschle in seiner Eröffnungsrede, dass Demokratie nur funktioniert, wenn alle aktiv daran teilnehmen – unabhängig von Alter, Herkunft oder Geschlecht.
In einer anschließenden Podiumsdiskussion wurde erörtert, warum das Netzwerk „Demokratie und Werte (er)leben“ notwendig und sinnvoll ist. Dabei wurden sowohl die Perspektiven von Schüler:innen und Lehrkräften als auch die von Vertreter:innen anderer Institutionen berücksichtigt.
Nach den vormittäglichen Preisverleihungen und Diskussionen waren am Nachmittag wir Schüler:innen selbst an der Reihe. In Sessions zu unterschiedlichen Themen hatten sowohl Schüler:innen als auch Lehrkräfte die Möglichkeit, sich aktiv auszutauschen und ins Gespräch zu kommen.
Der Tag im Rathaus endete im Plenum mit einer kurzen Feedbackrunde. Anschließend ließen wir den Nachmittag beim gemeinsamen Pizzaessen mit unserer Lehrkraft Frau Hauck gemütlich ausklingen, bevor wir uns auf den Rückweg nach Ettlingen machten.
Alina Cudzich, J2-1
