Die Wilhelm-Röpke-Schule Ettlingen blickt mit Stolz auf ihre Teilnahme am Würth Bildungspreis 2026 zurück. Mit ihrer Juniorenfirma Spotlight Media wurde im Rahmen der feierlichen Preisverleihung in Stuttgart mit dem Sonderpreis Berufliche Orientierung ausgezeichnet. Die Stiftung Würth würdigte unser Projekt „School News statt Fake News“, das Medienkompetenz, journalistisches Arbeiten und wirtschaftliches Denken miteinander verbindet.
Auch wenn die Wilhelm-Röpke-Schule nicht zu den ersten drei Preisträgern gehörte, überwiegt die Freude über das Erreichte. Für die Schülerinnen und Schüler der Klasse BFW2-1 stand während des gesamten Wettbewerbs nicht das Gewinnen im Vordergrund, sondern die Umsetzung ihres innovativen JUFI-Konzepts. Im Laufe des Projekts konnten die Jugendlichen wichtige Kompetenzen erwerben: Teamarbeit, Durchhaltevermögen, Projektmanagement, unternehmerisches Denken sowie den professionellen Umgang mit Medien. Gleichzeitig entstand mit der Juniorenfirma ein innovatives Konzept, das den Filmraum der Schule sinnvoll nutzt und dauerhaft als Lern- und Produktionsort für Unterricht und Schülerprojekte etabliert.
Besonders stolz ist die Schulgemeinschaft darauf, dass die Wilhelm-Röpke-Schule als erste berufliche Schule zu sechs nominierten Schulen des renommierten Wettbewerbs in ganz Baden-Württemberg gehörte. Durch den Impuls von Schulleiterin Claudia Märkt war die Teilnahme bei der Stiftung erst möglich geworden. Allein diese Nominierung stellt einen beachtlichen Erfolg dar, bestätigt die hohe Qualität des Projekts und würdigt das Engagement der beteiligten Schülerinnen und Schüler.
Das Projekt ist dabei keineswegs abgeschlossen: Die Jufi mit den Lehrern Bernd Hertweck und Martin Strauß soll im kommenden Schuljahr fortgeführt und gemeinsam mit einer neuen Lerngruppe weiterentwickelt werden. Ziel bleibt es, Medienkompetenz, wirtschaftliches Handeln und projektorientiertes Lernen nachhaltig in der Schule zu verankern.
Zur Preisverleihung in Stuttgart begleiteten Schulleiterin Claudia Märkt, Klassenlehrerin Eva-Maria Krieger sowie der Landtagsabgeordnete Lorenzo Saladino die Schülerinnen und Schüler. Ihre Anwesenheit war ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung für das außerordentliche Engagement der Klasse BFW2-1.
Die JUFI bedankt sich herzlich bei der Stiftung Würth, der Schulleitung sowie den zahlreichen Kolleginnen und Kollegen, die das Projekt während des gesamten Schuljahres unterstützt und begleitet haben. Ihr Einsatz hat wesentlich dazu beigetragen, dass aus einer Projektidee eine erfolgreiche und nachhaltige Schülerfirma entstanden ist.
