Die Karlshochschule in Karlsruhe war 2026 erneut Austragungsort einer Model United Nations-Konferenz für Schülerinnen und Schüler als auch Studentinnen und Studenten.

Insgesamt gab es drei verschiedene Committees: den European Council, den United Nations Humanitarian Rights Council und das Disarmament and International Security Committee. Innerhalb dieser Ausschüsse agierten die Teilnehmer, darunter ein Team aus 17 Schülerinnen und Schüler der WRS, als Delegierte der Länder, die sie ausgewählt hatten. Sie debattierten über die vom Committee vorgegebenen Themen, wie etwa die atomare Abrüstung oder die
Versorgung der von humanitären Krisen betroffenen Bevölkerung im Gaza-Streifen. Alle Debatten fanden ausschließlich in englischer Sprache statt.

Der erste Tag begann mit einer motivierenden Rede von Prof. Dr. Anthony Teitler der Karlshochschule, anschließend lernten sich Commitees und Chairs mit verschiedenen Spielen kennen. Egal ob PowerPoint Karaoke oder das Tragen eines Kuhkostüms aufgrund
des ausufernden Gebrauchs von Personalpronomen, gelacht wurde an beiden Tagen viel.

Gekrönt wurde der erste Tag mit einer Einladung zum Pizzaessen von Herrn Ludwig und Frau Hauck, welche die Schüler bei der Konferenz unterstützten.

Der zweite Tag startete mit dem Ausarbeiten verschiedener Working Papers, die Lösungen zu den jeweiligen Themen der Committes vorstellten. Anschließend erarbeiteten die Teilnehmenden auf Grundlage dieser Working Papers sogenannte Resolution Drafts, die eine Kombination aus Lösungsvorschlägen darstellten.

Bei der Abschlussveranstaltung mit Preisverleihung zeigte sich der Erfolg des Teams: Die WRS gewann drei Preise, Best Improved Delegate (Mattin Osman Abdal), Honorable Mentions Delegate (Alina Cudzich) und Best Delegate (Silas Busch) – allesamt aus dem UNHRC Committee.

Das Besondere an der diesjährigen MUN-Teilnahme war, dass viele Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal dabei waren. Trotz der englischen Sprache und der schnellen Themenwechsel fiel das Fazit durchweg positiv aus. Die offene Atmosphäre und der Austausch neuer Perspektiven machten die Erfahrung besonders bereichernd.

Auch das Kennenlernen Gleichgesinnter hinterließ einen bleibenden Eindruck: In kurzer Zeit entstanden neue Freundschaften und bestehende Kontakte wurden vertieft.

Wie schon im letzten Jahr war die MiniMUN ein echtes Highlight – sie stärkte nicht nur individuelle Fähigkeiten, sondern zeigte auch, wie wichtig Zusammenarbeit und Kompromissbereitschaft in einem großen Prozess sind.
Hoffentlich bis nächstes Jahr!

Bild: Strauss